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Telefonie12. August 2026 · 6 Min. Lesezeit

Wie eine Rufnummern-Portierung wirklich abläuft

Die Technik ist bei einer Portierung selten das Problem, der Termin schon. Ich zeige dir einmal, wie ich das ablaufen lasse und wo es typischerweise klemmt.

Nicolai KrämerNicolai KrämerKI- & IT-Berater aus Düren
Portierungen sind technisch selten das Problem. Die Technik steht meistens Tage vorher. Was schiefgeht, ist der Kalender.
Ich habe das jetzt oft genug gesehen: der Kündigungstermin beim alten Anbieter passt nicht zum Portierungswunsch und dann steht die Nummer entweder doppelt oder gar nicht.

Wie ich das mache

Bestandsaufnahme: Ich schaue mir einmal die letzte Rechnung vom alten Anbieter an. Da steht, was wirklich beauftragt ist, und das weicht fast immer von dem ab, was im Unternehmen bekannt ist. Faxnummern und alte Durchwahlblöcke tauchen da gerne auf.
Auftrag statt Kündigung: Der Portierungsauftrag geht an den neuen Anbieter, mit Wunschtermin. Der kündigt den alten Anschluss dann selbst mit.
—> Bitte nicht selbst kündigen. Wer erst kündigt und danach portieren will, hat im schlimmsten Fall keine Nummer mehr, die man portieren könnte.
Parallelbetrieb: Die neue Anlage baue ich auf, während die alte noch läuft. Dann testen wir intern in Ruhe, ohne dass ein Kunde etwas davon merkt.
Endgeräte vorbereiten: Die Telefone richte ich vorher ein und beschrifte sie entsprechend. Am Stichtag wird nur noch umgesteckt.

Am Portierungstag

Zwei Stunden Puffer einplanen und einen Handy-Fallback für die Zentrale bereithalten. Meistens läuft es glatt. Wenn nicht, ist niemand erreichbar und genau das will keiner erklären. 😉
Wenn du eine Portierung vor dir hast, melde dich einfach vorher. Der Termin ist der Teil, den man nicht mehr geraderücken kann, wenn er einmal falsch gesetzt ist.
Nicolai Krämer

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